Bett-Guide – Für erholsame Nächte

So richtig nett ist's nur im Bett

Bei 70 Jahren Lebenszeit und durchschnittlich sieben Stunden Schlaf pro Nacht kommt man auf rund 20 Jahre Schlaf. Und diese 20 Jahre Schlaf sind extrem wichtig für die Lebensqualität. Da die nächtlichen Traumreisen an den meisten Tagen im Bett beginnen, erklärt dies den hohen Stellenwert den ein Bett im Haushalt hat, beziehungsweise haben sollte.

In diesem Betten-Guide erfährst du welche Punkte zu beachten sind, damit dein Leben voller erholsamer Nächte und energetischer Tage ist!

Die verschiedenen Arten

Boxspringbett – beliebter Luxus für das Schlafzimmer

Wenn du auf der Suche nach einem neuen Bett bist, dann wirst du definitiv auch über Boxspringbetten stolpern. Der Hauptunterschied zu einem herkömmlichen Bett ist, dass hier anstatt des Lattenrosts ein Boxspring, also eine Federkernbox, verwendet wird. Falls du hierzu weitere relevante Infos erhalten möchtest, dann schaue gerne auf dem Beitrag zum Thema Boxspringbett vorbei.

Das Gästebett – praktisch und komfortabel soll es sein

Damit sich dein Übernachtungsbesuch pudelwohl fühlt und eine angenehme Nacht hat, führt kein Weg an einem Gästebett vorbei. Diese sollen praktisch im Auf- und Abbau sein und deine Gäste komfortabel betten. Es gibt hier mehrere Arten, die sich für eine sporadische Nacht anbieten. Mehr Infos findest du auf den Seiten zum Thema Luftbett, Klappmatratze und Klappbett.

Schlafsofa vs. Bett

In kleinen Studentenwohnungen oder Apartments kann die Frage auftauchen, ob anstatt des Bettes auch ein platzsparendes Schlafsofa gekauft werden kann. Da der Schlaf extrem wichtig ist, empfehlen wir generell lieber in ein gutes Bett zu investieren, da man beim Schlafsofa genau genommen einen Kompromiss einkauft. Hier bezahlt man für die Funktion es sowohl als Couch als auch als Bett verwenden zu können. Es wird also ein Mittelweg zwischen Komfort beim Liegen und beim Sitzen gesucht, was den Komfort des Bettes beeinträchtigen kann.

Für Übernachtungsgäste ist ein Schlafsofa jedoch optimal, da die Liegefläche schnell aufgebaut und wieder verstaut werden kann.

Die richtigen Maße

Die Größe deines Betts muss natürlich zu dir, deinem Zimmer und deiner Lebenssituation passen.
Damit es dich nicht einengt, sollte es rund 20 Zentimeter länger sein als du.

In Bezug auf die Breite kommt es darauf an wie viel Platz du benötigst und wie geräumig dein Zimmer ist. Auch die Beziehungssituation ist entscheidend, da ein Doppelbett natürlich ausladender ist. Die Entscheidung bezüglich der Breite ist also sehr individuell. Beliebte Breiten für Einzelbetten sind 90 – 140 cm. Doppelbetten gehen ab 160 cm los. Mehr Infos zur Länge und Breite bekommst du auch auf unserem Beitrag über Matratzen.

Ein weiterer Punkt ist die Höhe des Bettes. Umso höher das Bett, desto leichter und komfortabler ist der Ein- und Ausstieg. Für Erwachsene und Senioren sind deshalb Höhen ab 40 cm empfehlenswert.

Ein hohes Bett bietet sich außerdem nicht nur aufgrund des größeren Komforts an. Auch in Bezug auf die Staubbelastung schneiden hohe Betten besser ab, da sie weiter vom eingestaubten Boden entfernt sind.

Wenn du dir in Bezug auf die Höhe unsicher bist, kannst du auch in den Bettenladen deiner Stadt gehen und die verschiedenen Höhen ausprobieren. Zur Info: Stühle haben meist eine Sitzhöhe um die 45 cm.

Matratzen-Wahl – Welche Härte ist die richtige?

Dieser Punkt bezieht sich genau genommen auf die gewählte Matratze. Hier gibt es verschiedene Härtegrade, die außerdem nicht genormt sind und sich somit von Hersteller zu Hersteller unterscheiden können. H1 bezeichnet weiche Matratzen für leichte Personen, H2 und H3 besitzen eine mittlere Festigkeit, H4 bis H6 sind als fest einzustufen und für schwerere Personen geeignet. Da dieser Part ausführlich in unserem Matratzen-Guide beschrieben wird, kannst du hier gerne vorbeischauen.

Der passende Lattenrost zur Matraze

Falls dich die Matratze selbst optimal stützt, dann ist der Lattenrost in Bezug auf den Liegekomfort eher nebensächlich. Wenn du trotz guter Matratze noch Problem-Liegezonen hast, kann ein Lattenrost Abhilfe schaffen. Außerdem erfüllt er weitere wichtige Dienste, wie zum Beispiel die Feuchtigkeitsregulierung deiner Matratze. Du möchtest wissen welcher Lattenrost-Typ zu deiner Situation passt, dann lese dich gerne auf der Seite zum Thema Lattenrost ein.

Das richtige Kopfkissen

Natürlich gehört in ein richtiges Bett das passende Kopfkissen. Hierauf betten wir schließlich unseren hart arbeitenden Kopf, der sich schöne Träume verdient hat. Die Kissenwahl kann ebenso Denkarbeit sein, da es viele verschiedene Modelle gibt. Diese bedienen die unterschiedlichen Bedürfnisse von Rücken-, Seiten- und Bauchschläfern. Du möchtest gerne herausfinden, welches zu dir passt, dann informiere dich auf der Seite zum Thema Kopfkissen.

Position im Schlafzimmer

Wo stelle ich mein Bett am besten auf? Diese Frage scheint einfach, jedoch kann man auch hieraus eine Wissenschaft machen. Wir möchten das natürlich nicht wie eine Doktorarbeit behandeln, sondern die für uns sinnvollsten Punkte aufzeigen.

Wie auf der Seite zum Thema Schallschutz im Schlafzimmer dargestellt, ist es empfehlenswert das Bett von Geräusch- und Lärmquellen zu distanzieren. Hierzu gehören beispielsweise die Fenster, die Heizkörper, die Wand zum Nachbarn oder zum Bad.

Laut Feng Shui, einer chinesischen Harmonielehre, gibt es noch weitere Punkte zu beachten.
  • Das Kopfende des Bettes sollte zur Wand zeigen, da dies das Schutzgefühl stärkt. Wenn das bei dir aufgrund von lauten Wasserleitungen oder Nachbarn nicht möglich ist, achte auf ein Kopfteil, also ein "Brett" beim Kopf des Bettes, das als eine Art Wand gesehen werden kann
  • Das Bett sollte nicht gegenüber von einer Tür, zwischen zwei Türen oder zwischen einer Tür und Fenster positioniert werden, da hier negative Energien fließen können.
  • Auf Spiegel solltest du bestenfalls verzichten. Falls du das nicht möchtest, dann stelle ihn zumindest nicht so auf, dass er auf das Bett ausgerichtet ist.

Betten machen – Auf was ist zu achten?

Ein schön gemachtes Bett sieht gut aus und lässt den Raum direkt ordentlicher wirken. Außerdem ist das die erste geschaffte Aufgabe am Tag und somit ein motivierendes Ritual.

Jedoch hat es auch eine Schattenseite: ein gemachtes Bett ist ein 5-Sternehotel für Milben. Was passiert also wenn die Decke fein säuberlichst über die Matratze gelegt und als Sahnehäubchen noch eine Tagesdecke platziert wird? Die Matratze kann nicht atmen und der nächtliche Schweiß und die Wärme werden nicht effektiv ausgelüftet. Und genau dieses feuchtwarme Milieu lieben Milben.

Du hast also drei Optionen:
  • Du machst das Bett unbeirrt weiter und pfeifst auf ein paar Milben hin oder her
  • Du machst das Bett ab sofort nicht mehr, was beim Auslüften hilft, aber unschön aussieht
  • Unser Favorit: Du behältst das Ritual bei und änderst nur die Art wie du das Bett machst. Und zwar sollte die Bettdecke nicht über die komplette Matratze gelegt, sondern eher weiter hinten angesetzt werden. Auch auf Tagesdecken solltest du lieber verzichten. Somit bleibt der Großteil der Matratze an der Luft.

Unabhängig von deinem gewählten Vorgehen ist es wichtig dein Zimmer und dein Bettzeug regelmäßig zu lüften. Öffne also direkt nach dem Aufstehen die Fenster und schüttle deine Decke und Kopfkissen aus. Somit hat auch die Matratze etwas Zeit zum „Atmen“.

Außerdem sollte deine Matratze regelmäßig gewendet werden. Wenn du das Bett neu beziehst kann die Matratze direkt umgedreht werden. Falls du eine Matratze mit verschiedenen Liegezonen besitzt, musst du natürlich auf diese achten, um deinen Liegekomfort nicht zu verschlechtern.

Um die Milbenbevölkerung einzudämmen hilft es die Bettwäsche heiß zu waschen. Wenn du hier gründlich sein möchtest ist eine Temperatur von 60 Grad zu empfehlen. Für Allergiker oder andere Milbenfeinde gibt es auch extra Anti-Milbenbezüge für das Bettzeug. Diese sind extrem engmaschig, damit die kleinen Quälgeister nicht hindurch können.

Es ist außerdem hilfreich das Schlafzimmer gut zu saugen, Teppiche bestenfalls zu vermeiden und auch Vorhänge hin und wieder in die Waschmaschine zu stecken. Somit schränkst du generell die Milbenbelastung ein, was auch die Population in deinem Bett verringert.

On- oder offline kaufen

Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Im Geschäft nebenan ist der große Vorteil natürlich das Bett live zu begutachten und auch direkt „anzutesten“. Weiterhin kann die Beratung vor Ort hilfreich sein.

Die Onlinehändler versuchen das natürlich ebenso abzudecken und bieten oftmals eine telefonische Beratung oder Support via Mail an. Auch die Lieferung in das gewünschte Zimmer ist hier normalerweise inklusive. Und das zu meist günstigeren Onlinepreisen, da sich die Onlinehändler zum Beispiel die Kosten für die Geschäftsräume sparen können.

Unabhängig davon, ob du dein Bett oder Bettgestell online oder offline kaufst, solltest du auf eine passende Garantie von mehreren Jahren achten. Auch ein attraktives Widerrufsrecht, also mehrere Probenächte, sind sinnvoll, damit du das Bett einem genauen Realitätscheck unterziehen kannst.

Altes Bett richtig entsorgen

Wenn du dich für ein neues Bett entschieden hast, muss das alte entsorgt werden. Hierbei kommen mehrere Optionen in Frage wie zum Beispiel Spenden, Verschenken, Verkaufen, Upcycling und die Sperrmüllabfuhr. Wir haben schon einen passenden Artikel zum Thema Matratze entsorgen verfasst. Die gelisteten Punkte gelten auch gleichermaßen für die Entsorgung deines Bettes.

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